Hotels in Tarajalejo
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Tarajalejo
Tarajalejo ist ein ehemaliges Fischerdorf an der Südostküste Fuerteventuras, in der Gemeinde Tuineje, mit rund 1.300 Einwohnern, die nach wie vor vom Fischfang und zunehmend vom Tourismus leben. Der Ort liegt direkt an der FV-2, der Verbindung von Puerto del Rosario nach Costa Calma und Morro Jable, etwa 50 Kilometer und 45 Autominuten südlich des Flughafens Fuerteventura. Die Playa de Tarajalejo erstreckt sich über rund 1.400 Meter und ist etwa 45 Meter breit, ein halbstädtischer Strand aus feinem, dunklem Vulkansand, durchsetzt mit Kies und Kieselsteinen. Das Wasser ist ruhig und ungewöhnlich klar; der westliche Abschnitt liegt im Schutz einer Felsnase und eignet sich am besten zum Schwimmen, wobei sich Badeschuhe wegen der Steine lohnen. Der Strand verfügt über Rettungsschwimmer, Duschen, Toiletten, Liegen, barrierefreien Zugang und ein Beachvolleyballfeld und bleibt dennoch selbst im August ruhig, weil vor allem Inselbewohner und kaum Pauschaltouristen herkommen. Hinter dem Sand verläuft eine sanierte, von Palmen beschattete Strandpromenade mit Bars und Fischrestaurants, an der die Boote noch immer vor den Häusern der Fischer an Land gezogen werden. Diese Promenade ist zugleich das MARESEUM, ein Skulpturenmuseum unter freiem Himmel, entstanden beim ersten internationalen Bildhauertreffen Fôrmar im November 2017; die erste Arbeit ist Pescador de sueños des einheimischen Künstlers Juan Miguel Cubas, ein Fischer, der auf einem Basaltblock seine Netze einholt. Ganz in der Nähe erinnert eine Bronzestatue an Juan Martín Hernández, genannt Juanito el Cartero, der 34 Jahre lang, von 1946 bis 1980, die Post zu Fuß durch den menschenleeren Süden der Insel trug. In der Bucht lassen sich Windsurfen, Tauchen und Kajakfahren betreiben, während im Landesinneren der 691 Meter hohe Montaña Cardón, seit 1994 Naturdenkmal, den altkanarischen Majos heilig und Rückzugsort seltener Felspflanzen, eine halbtägige Wanderung zur Höhlenkapelle El Tanquito bietet und der 464 Meter hohe Rücken El Caracol den Horizont im Süden abschließt. Der Winter ist das eigentliche Argument: Im Januar liegen die Höchstwerte bei rund 21 Grad, das Meer bei etwa 19 Grad, und es fallen nur 14 Millimeter Regen, an der sonnigsten Küste einer Insel, die 2009 von der UNESCO zum Biosphärenreservat und 2015 zum Starlight-Reservat erklärt wurde.
Erwachsene
Ab 18 Jahren
Kinder
0-17 Jahre

